Der Valentinstag selbst ist ein Brauch der in der ganzen Welt verbreitet ist und gefeiert wird. Allerdings existieren rund um den Tag der Liebenden etliche weitere Bräuche. So wird z.B. gesagt, dass ein Mädchen den ersten Mann, der ihr am Valentinstag über den Weg läuft, heiraten wird.
Blumen als Valentinstagsgeschenke
Schon in der Legende von Bischof Valentin von Terni spielen Blumen eine tragende Rolle. Die Paare, die durch ihn getraut wurden, sind von ihm mit Blumen aus seinem eigenen Garten beschenkt worden.
Diese Tradition wird auch heute noch aufrechterhalten und so bekommen die meisten Frauen Blumen als Valentinsgeschenk.
Karten zum Valentinstag
Valentinstagskarten sind auch noch heutzutage sehr beliebt. Gerade bei Fernbeziehungen werden nahezu immer Karten zum Valentinstag verschickt. Doch nicht immer werden diese per Post aufgegeben, denn bei der heutigen Technik werden die Grüße zum Valentinstag gerne auch per SMS oder per Email geschrieben.
Entstanden ist dieser Brauch schon im 15. Jahrhundert, als der Herzog von Orleans, der im Tower gefangen war, seiner Frau immer wieder Liebesschwüre geschickt hatte. Endgültig eingeführt wurde dieser Brauch zum Valentinstag durch Samuel Pepys, der seiner Gattin zum 14. Februar 1667 einen Liebesbrief auf hellblauen Papier mit goldenen Initialen schrieb.
Liebes-Schlösser
Dieser Brauch wird vor allem in Italien gehandhabt, doch auch in einigen anderen Ländern wird dieser immer beliebter.
Liebende verabreden sich am Valentinstag an Brücken oder Ufern. Dort befestigen sie z.B. an einem Zaun ein Vorhängeschloss mit ihren Initialen. Manchmal findet man auch ein Datum oder bei größeren Schlössern sogar Fotos darauf. Der Schlüssel wird dann ins Wasser geworfen. Einer Sage nach, wird bei diesem Wurf ein Wunsch in Erfüllung gehen. Dieser Wunsch darf aber nicht geäußert werden und doch kann man davon ausgehen, dass sich die meisten die ewige Liebe wünschen.
Anmerkung: Am Zaun der schräg gegenüberliegenden Kirche des Trevi-Brunnens in Rom findet man zahlreicher solcher Schlösser.
Bräuche in der Vergangenheit
- Einer Sage nach, würden junge Mädchen nach dem Verspeisen von Hartgekochten Eiern am Vorabend des Valentinstags in der folgenden Nacht von ihrem Liebsten träumen.
- Ein anderer Glaube besagte, dass Mädchen, die während des Wasserschöpfens aus einem bestimmten Brunnen bei St. Wendel gegen einen gewissen davor liegenden Stein treten würden, bestimmt einen Mann abbekommen würden.
- In England, Belgien und Franreich wurden am 14. Februar Männer und Frauen zusammengelost, die im darauf folgenden Jahr Valentin und Valentine waren. Paare, die zugelost worden sind, galten außerdem als verlobt.
- Im Mittelalter war bei Seefahrern und Kaufleuten ein eher ausgiebiges Freundschaftsmahl als Feier zum Valentinstag beliebt.